SELVA Portrait

Tausend Jahre Waldnutzung

Seit dem Vordringen der Menschen in die Alpentäler wird Holz auf verschiedenste Art und Weise genutzt. Im Altertum betrieben die Rätier Tauschhandel mit Lärchen für den Schiffbau, im Mittelalter machten die Walser die abgelegensten Täler für die Landwirtschaft nutzbar und verarbeiteten dabei viel Holz für ihr Zuhause. Und noch heute – im Jahrhundert des Stahls und Betons – geniesst das Naturprodukt dank vielen innovativen Holzbauern den Ruf von etwas ganz Besonderem.


 Geschichtliches der SELVA

1919 wurde die SELVA als Genossenschaft der Bündner Holzproduzenten ins Leben gerufen. Wurde bis in die achtziger Jahre vorwiegend Holzhandel betrieben, vertritt der Verband heute in erster Linie die Interessen der Waldbesitzer. In Zukunft soll die Waldbewirtschaftung – unter Berücksichtigung der verschiedenen Ansprüche der Öffentlichkeit – sichergestellt werden.


Volkswirtschaftliche Bedeutung

Waldfläche in Graubünden 192'000 ha
Davon produktiv 141'613 ha
   
Durchschnittliche jährliche Nutzung:  
Stammholz ca. 250'000 m3
Industrieholz ca.   37'000 m3
Energieholz ca.   50'000 m3
Total  ca. 337'000 m3

 

       
      

 


Aufgaben und Ziele

Die SELVA fördert die Waldwirtschaft im Kanton Graubünden. Zu den Hauptaufgaben gehört die Holzwerbung und der nachhaltige Holzabsatz in allen Anwendungsbereichen. Die SELVA fördert und vertritt die Interessen der öffentlichen und privaten Waldbesitzer Graubündens sowie deren Forstbetriebe, insbesondere durch die


Waldfunktionen

 Der Wald erfüllt Schutz- , Nutz- und Wohlfahrtsfunktionen:


Trägerschaft

Öffentliche Waldbesitzer (148 Gemeinden)

Korporationen (9 Verbindungen)

Einzelmitglieder (58 Personen)


S E L V A
Bündner Waldwirtschaftsverband


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