Home Termine / AktuellesAktuelles SELVA

Foto: Markus Casutt Photographgy

Verband & Politik | Waldwissen | AusbildungLesezeit 5 min.

Pflanzaktion in der Gemeinde Ilanz/Glion

Förster und Jäger pflanzen gemeinsam 10’000 Bäume für den Bündner Wald

Unter dem Motto «Tue Gutes und sprich darüber» haben Förster und Jäger am Samstag, 25. Oktober 2025, in Ilanz/Glion gemeinsam 50 Weisstannen im Schutzwald gepflanzt. Die Aktion wurde von der SELVA, dem Verband der Waldeigentümer Graubünden, und dem Bündner Kantonalen Patentjägerverband (BKPJV) organisiert. Ziel dieser und weiterer Pflanzaktionen ist es, einen aktiven Beitrag zu einer klimaresistenten Waldverjüngung zu leisten sowie gleichzeitig den Dialog zwischen Waldeigentümern, Förstern und der Jägerschaft zu fördern und gemeinsam 10'000 Bäume für den Bündner Wald zu pflanzen.

Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Wald

Der Wald ist einer der wichtigsten Lebensräume in Graubünden – er schützt vor Naturgefahren, liefert nachhaltiges Holz, bindet CO und bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Doch durch die Klimaerwärmung und zunehmende Extremwetterereignisse steht er zunehmend unter Druck. Damit der Bündner Wald seine vielfältigen Funktionen auch künftig erfüllen kann, braucht es vorausschauendes Handeln und gemeinsames Engagement.

Die bepflanzten Flächen und Baumarten wurden von den Förstern der Gemeinde Ilanz/Glion sorgfältig ausgewählt. Finanziert wurde das Projekt durch eine Crowdfunding-Aktion und Sponsorengelder, während die Pflanzarbeiten von engagierten Jägerinnen und Jägern der regionalen Sektionen übernommen wurden. Rund 40 Teilnehmende darunter Vertreter der SELVA, des BKPJV, des regionalen Forstbetriebs sowie des regionalen Jagdbezirks beteiligten sich an der Aktion.

Ein Zeichen des Dialogs und des Verständnisses

Das herbstlich gute Wetter und die motivierte Stimmung trugen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit bei. Der gemeinsame Einsatz im Wald bot Raum für wertvollen Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen Waldeigentümern, Förstern und Jägerschaft.
Beide Seiten betonten, wie wichtig es ist, die jeweiligen Interessen zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Dennoch bleibe klar: Das Pflanzen von Bäumen im Schutzwald kann nicht die langfristige Lösung sein. Ziel müsse gemäss der kantonalen Strategie Lebensraum Wald-Wild sein, dass sich der Wald künftig wieder mit Standortsgerechten Bäumen natürlich verjüngen kann – als Zeichen eines gesunden Gleichgewichts zwischen Wald und Wild.

ähnliche News aus dem Wald