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Der SELVA Vorstand trifft sich zum Ausstausch mit der BAFU Direktorin Katrin Schneeberger und Herrn Michael Reinhard, Chef der Abteilung Wald.

Verband & PolitikLesezeit 5 min.

SELVA-Vorstand zu Besuch im Bundeshaus

Austausch mit Bundespolitik und BAFU stärkt die Bündner Wald- und Holzwirtschaft

Am Montag, 8. Juni 2026, besuchten der Vorstand und die Geschäftsstelle der SELVA das Bundeshaus in Bern. Eingeladen von der Bündner Nationalrätin und SELVA-Präsidentin Anna Giacometti, erhielten die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in den politischen Alltag auf Bundesebene und konnten das Bundeshaus im Rahmen einer persönlichen Führung kennenlernen.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war der Austausch mit Frau Katrin Schneeberger, Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), sowie mit Herrn Michael Reinhard, Chef der Abteilung Wald. Im Zentrum der Gespräche stand die neue Integrale Wald- und Holzstrategie 2050, mit welcher der Bund die langfristige Entwicklung von Wald und Holz in der Schweiz gestaltet.

Diskutiert wurden insbesondere die Handlungsschwerpunkte zur Stärkung der Wertschöpfungskette Wald und Holz sowie zum Schutz vor Naturgefahren. Dabei wurde deutlich, dass die Umsetzung der Strategie nur gelingen kann, wenn neben dem Bund auch die Kantone und die regionalen Akteure Verantwortung übernehmen und aktiv zur Zielerreichung beitragen.

Die SELVA nutzte die Gelegenheit, die Anliegen der Bündner Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer einzubringen und offene Fragen zu den Handlungsschwerpunkten H1 «Zukunftsfähige Wertschöpfungskette Wald und Holz» und H3 «Anpassung des Waldes an den Klimawandel» zu diskutieren. Dabei standen insbesondere die Herausforderungen einer ausreichenden Waldverjüngung sowie die langfristige Sicherstellung klimaresilienter Wälder im Fokus. Ebenfalls thematisiert wurden die Zusammenhänge zwischen Wald, Wild und Lebensraum sowie die Ziele der Lebensraum-Wald-Wild-Strategie 2031 der SELVA, welche einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Verjüngung der Bündner Wälder leisten soll. Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen des Bundes wurde von allen Beteiligten als sehr wertvoll und konstruktiv beurteilt.

Die gewonnenen Erkenntnisse bestärken die SELVA in ihren Bestrebungen, die eigenen Strategien konsequent weiterzuverfolgen und die Ziele der Charta 2030 der Bündner Holzkette umzusetzen. Gerade die Förderung der regionalen Wertschöpfung, die nachhaltige Nutzung der Ressource Holz und die Stärkung der gesamten Wald- und Holzkette bleiben zentrale Anliegen für Graubünden.

Für die SELVA ist der Austausch auf nationaler Ebene von grosser Bedeutung. Er ermöglicht es, Erfahrungen auszutauschen, Synergien zu nutzen und die Anliegen der Bündner Wald- und Holzwirtschaft frühzeitig in politische Prozesse einzubringen.

Besonders erfreulich war die Erkenntnis, dass in Bundesbern eine breite Unterstützung für die Anliegen von Wald und Holz vorhanden ist. Die waldnahen Parlamentarierinnen und Parlamentarier tragen entscheidend dazu bei, dass die Interessen der Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sowie der gesamten Wald- und Holzwirtschaft auf nationaler Ebene wahrgenommen und politisch gestärkt werden.

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